Kirchengemeinde Nübel

Schön, dass Sie da sind!

demnächst bei uns

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Samstag, 24. August 2019
Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Newsletter bestellen

Anmelden

Möchten Sie hin und wieder per E-Mail Hinweise auf aktuelles aus der Kirchengemeinde empfangen? Dann sollten Sie unseren Newsletter abonnieren.

Informationen aus dem Kirchenkreis

Auf der Synodentagung am Freitag, 15. April 2016 wurden nun auf Kirchenkreisebene die Weichen gestellt, das kirchliche Leben im gesamten Kreisgebiet Schleswig- Flensburg langfristig zu gestalten. Die Synodalen beschlossen, die Kirchengemeinden - wie vom Kirchenkreisrat vorgeschlagen - künftig zu gemeindlichen Kirchenregionen zusammenzufassen, stimmten über den zukünftigen Pfarrstellenrahmenplan ab und darüber, wie gemeinsame Gelder für Bau- bzw. größere Bauunterhaltungsmaßnahmen verteilt werden sollen.

Größter Kritikpunkt ist die Reduzierung von Pfarrstellen in ländlichen Gemeinden, vor allem in Angeln. Es bleibt problematisch, gerade in unserer sehr kleinteiligen und über Jahrhunderte gewachsenen Struktur, das Gemeindeleben lebendig zu gestalten. Dieses wird eine Herausforderung.

Kirchenregionen und Pfarrstellenrahmenplan

Für die Synode besteht die Aufgabe in einem Plan, der ein auskömmliches Wirtschaften sichert und den Mitgliederverlust von jährlich ca. 2.500 Kirchenmitgliedern sowie die demografische Entwicklung berücksichtigt. Außerdem ist damit zu rechnen, dass nach einer Ruhestandswelle Mitte der 2020er Jahre nur noch wenige Pastoren/innen zur Verfügung stehen werden. Derzeit ist die pastorale Begleitung je nach Kirchengemeinde sehr unterschiedlich und reicht von 761 bis 3.000 Mitgliedern, für die ein Pastor / einer Pastorin zuständig ist. Eine Angleichung müsse her. Bei der Einteilung in Kirchenregionen gehe es laut Erläuterung von Pröpstin Lenz-Aude darum, dass die Kirchengemeinden selbstbestimmt und in eigener Verantwortung und Gestaltung zusammenarbeiten - zum Beispiel mit gemeinsamen Gottesdienstkonzepten, bei der Jugendarbeit und dem Konfirmandenunterricht. Auch Gebäudefragen könnten in Regionen besser beraten werden als gemeindebezogen. Der nun beschlossene, künftige Pfarrstellenrahmenplan, der im Laufe der nächsten 10 - 15 Jahre bei Gelegenheit umgesetzt werden soll, sieht vor, dass die Bemessungsgrundlage für die Pfarrstellen die so genannten Kirchenregionen bilden und ein Pastor / eine Pastorin für jeweils rund 2.400 Gemeindemitglieder zuständig sein soll. Damit stehen für die 163.000 Kirchenmitglieder in Schleswig-Flensburg und Flensburg künftig Pastorinnen und Pastoren mit einem Stellenumfang von 67,75 statt derzeit 79,5 Stellen zur Verfügung. Dazu kommen 15,75 Kirchenkreispfarrstellen sowie 4 Pfarrstellen für Vertretungsdienste.

Unsere Region konkret:

Die neu entstandene Region „Angeln-Süd“ besteht aus den derzeit selbständigen Kirchengemeinden Böklund, Brodersby-Kahleby-Moldenit, Nübel, Taarstedt, Thumby-Struxdorf, Tolk und Uelsby. Das sind 10 Kirchen und 10 Friedhöfe, derzeit noch 5 Pastoren/Pastorinnen für ca.7600 Gemeindeglieder (Stand 2015). Nach den Beschlüssen der Synode stehen unserer Region demnach 3,5 Pastoren für die 7600 Gemeindeglieder zu. Wir haben im Vorwege sehr gerungen und Gespräche mit dem Propst geführt, da unsere Region eine der kleinteiligsten des Kirchenkreises mit den meisten Kirchen und kleinen Gemeinden ist. Die Synode hat zumindest ansatzweise unsere Bedenken geteilt und beschlossen, unserer Region, anders als in anderen Regionen, mehr Pfarrstellen zuzubilligen: 3,5 statt 3. Derzeit bilden wir einen sogenannten Runden Tisch mit Vertretern aus den Kirchengemeinderäten, der voraussichtlich als Ausschuss fungieren und arbeiten soll, mit klar umrissenen Kompetenzen.

„Eine Reduzierung der Pastorenstellen bedeutet auch eine geringere Präsenz der Kirche im ländlichen Raum“

Die Reduzierung der Pfarrstellen und ein Neuzuschnitt der Zuständigkeiten greift, sobald eine Veränderung innerhalb der Pastorenschaft eintritt. All das wird Veränderungen nach sich ziehen: Eine Reduzierung der Pastorenstellen bedeutet auch eine geringere Präsenz der Kirche im ländlichen Raum, es kommt zu einer möglichen Verlagerung vom Hauptauf das Ehrenamt. Vieles war absehbar, da sich die Rahmenenbedingungen ändern, auch auf dem Lande. Die Folgen sind für uns nicht schön, weil sie Veränderungen bedeuten. Das muss aber nicht bedeuten, dass es kein lebendiges Kirchenleben mehr gibt! Jetzt geht es darum, das kirchliche Leben hier lebendig zu erhalten - und da sind wir alle gefragt, jeder einzelne, der sich als Christ versteht! Das kann auch eine Chance sein. Es gibt Beispiele für Gemeinden auf dem Land, die mit eben jener Pastorenzahl viel erreichen und ein lebendiges Gemeindeleben gestalten können. Worauf es ankommt: Dass die Menschen hier bei uns sich für ihre Kirche interessieren, dass sie nicht gleichgültig sind. Eine Gemeinde kann nur so lebendig sein, wie die Menschen, die in ihr leben... Und die auch nach Kirche suchen und fragen…

Da kommt es auf uns alle an: Mitmachen, mitgehen, gestalten, kommen und anpacken, alle!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen