Kirchengemeinde Nübel

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Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Samstag, 24. August 2019
Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

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Zur Jahreslosung 2018

Jahreslosung 2018 V2 mit TextWenn die Bibel an zahlreichen Stellen die Unerschöpflichkeit von Gottes Liebe und Barmherzigkeit verkündet , wenn sie von dem Strom seines wirkmächtigen Heiligen Geistes als bewegende Kraft in der Geschichte der Welt und für das Leben der Menschen berichtet , - dann gebraucht sie Bilder, die unsere Fantasie in Bewegung setzen. Denn wie sollten wir uns Gottes Liebe in Jesus Christus vorstellen, wenn wir nicht z.B. dabei an das Bild vom Licht der Sonne erinnert würden: Sie verströmt unerschöpflich aus sich selbst die Energie, durch die alles Leben sich erhält. Wie sollten wir uns Gottes Barmherzigkeit und Gnade vorstellen, von der es heißt, sie sei alle Morgen wieder neu, immer gleich: gültig und gegenwärtig ? Das Bild von der Wasser - Quelle, aus der belebt es Wasser strömt, Tag und Nacht, - ohne, dass wir sie an den Ort gesetzt hätten, von dem sie aus fließt ... Solche Bild er regen das Staunen in uns an. Ja, wir können nur staunen über das Grenzenlose, das Unversiegbare , welches Gottes Wesensart ist!

So ist es hier in dem kleinen Vers aus der Offenbarung zum Ausdruck gebracht. Das Un-Vorstellbare der bewegenden Kraft Gottes ist in ein en winzigen Satz gedrängt, der wie jeder Anfang aus sich selbst den Fortgang sucht. Gott lässt ihn uns durch den Apostel am Anfang dies es Kirchenjahres wie einen ' Lockruf ' ausrichten und nimmt uns durch seine Zusage ein ganz es Jahr hindurch – und darüber hinaus ein ganzes Leben lang – mit hinein in den Strom seiner Verheißung.

Gewohnt sind wir, dass es nach der Gesetzmäßigkeit dieser Welt nichts im Leben umsonst gibt. Alles hat seinen Preis. Selbst dort, wo von Geld und Vergütung nie der Rede ist, steckt der Gegenwert ' eingepreist ' mit drin. Wie das Kleingedruckte einer Produkt - Werbung hört es sich hier an, wenn Johannes – mit Hilfe von Martin Luthers theologischem Sprachgefühl – das Wörtchen „ umsonst“ so an das Ende des Satz es setzt. Dabei ist es alles andere als ein zu vernachlässigendes Füllwort! Es ist so klein und lässt daher kaum ahnen, was dahinter gemeint ist: Umsonst ist gleichbedeutend mit: GOTTES GNADE. Kein Preis. keine Vorleistung, kein Nachweis über erfolgreiche Bekämpfung meines alten Adam. Alles Gnade – alles umsonst !

Für mich ist wichtig, dass ich ohne Wasser nicht leben kann. Durst zwingt mich zum Trinken. Durstgefühl als vitale Lebensnotwendigkeit. Ohne Flüssigkeit vertrockne ich und sterbe am Mangel. Für mich ist wichtig, dass ich von der Quelle des Wassers weiß, dass ich sie kenne und finden kann . An ihr bekomme ich EWIGES LEBEN und SELIGKEIT. Jesus Christus ist die Quelle. Er hat mein Leben in den Strom seines Wortes gestellt – schon als ich getauft wurde . Durch IHN bleibe ich am Leben, auch wenn ich sterbe .

Hans - Ulrich Schiel, Kirchglied der Immanuelsgemeinde Stuttgart der Selbständigen Evangelisch - Lutherischen Kirche (SELK)
© Amt für Gemeindedienst der SELK

Bild: Acryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.de

Wir sind eins durch ihn...

Ich habe kaum Ahnung von Physik. Meine Schulfächer waren eher Chemie und Biologie. Aber ich erinnere mich noch dunkel, dass es bunt und farbig wird, wenn das Licht auftrifft und zum Teil absorbiert, also geschluckt wird und zum andern Teil reflektiert wird, zurückgestrahlt. Trifft das Licht auf Gras oder Blätter, sehen wir grün. Trifft es auf Wasser, erscheint es meistens blau. Manchmal scheint das Licht auch durch und verändert seine Farbe. Durch die Atmosphäre, die wir Himmel nennen, scheint es blau und am Abend rot. Und in den Wassertröpfchen des Regenbogens entfaltet es seine Farbskala, genauso wie in einer prismenförmigen Linse. Da ist das Bunte vollkommen. Wo der Geist Gottes in uns Menschen kommt, wird es ebenso bunt. Der Heilige Geist entfaltet auf ganz unterschiedliche Weise seine Wirkungen bei uns Menschen. Dies hat schon der Physiker im Glauben, Paulus, beschrieben in seinem Grundlehrsatz der Lehre von Christus: Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will. Das hört sich nach einem großen Reichtum an. Doch uns treibt derzeit eher die Sorge um, wir könnten noch mehr verarmen an geistlichem Leben, wenn wir enger zusammenrücken müssen und wir Kirche und Gemeinde in größeren Einheiten werden denken lernen müssen. Aber vielleicht besteht ja auch eine Verheißung darin, oder nicht? Wenn ich Paulus richtig lese – und mancher wird mir widersprechen – so sind viele dieser Gaben und Ämter, die Paulus beschreibt, bei uns oft auf eine Person, auf ein Amt vereinigt worden. Und was der nicht kann, was der oder die nicht in seinem Blumen- und Gemüsegarten zu bieten hat, das fehlt dann der Gemeinde. Aber wenn man genauer hinsieht, dann entdeckt man auch in unseren Gemeinden die bunte Vielfalt der Gaben Gottes oder zumindest eine Menge Potential! Nein, wir leben nicht in ärmlichen Verhältnissen, auch nicht geistlich, auch wenn vieles verdorrt liegt, manches abgestorben ist oder ausgestorben oder vielleicht in Zukunft nicht, anders oder anderswo geschieht. Wir leben nicht in einer geistlichen Wüste, auch wenn die Quellen des Geistes viel kräftiger sprudeln könnten in unserer Kirche. Es blüht vieles, Gott sei Dank, manches auch im Verborgenen. Dem Apostel Paulus ging es aber nicht nur um die Fülle und die Verschiedenheit, um den bunten Reichtum. Ihm ging es genauso darum, dass all diese Farben einem einzigen Licht entspringen: Es ist ein und derselbe Geist, der da überall am Werk ist, der seine Blüten treibt. Das gilt für die einzelnen Talente in unseren Gemeinden ebenso wie für unsere Region selbst: Entscheidend ist, warum etwas geschieht und wer da die Mitte ist. Strahlen brechen viele – aus einem Licht. Und das Licht heißt Christus.

Lars Aue

 

Werdet wie die Kinder

Wir haben im Juli etwas gefeiert, das man in einer Kirchengemeinde nicht jeden Tag erlebt: Wir haben unsere Kindertagestätte, die "Marienkindertagesstätte Neuberend“, erweitert und einen vierten Gruppenraum in die Hände der Kinder und Ihrer Erzieher gegeben. Die Arbeit in unserer Kindertagesstätte, die regelmäßigen Andachten, Gottesdienste und vielen anderen Begegnungen zählen mit zu dem schönsten, was ich im Alltag als Gemeindepastor erleben darf. In den Kindern erlebe ich, was Jesus meint, wenn er sagt: »Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen. Darum: Wer sich selbst erniedrigt und wie dieses Kind wird, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer solch ein Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. Hütet euch davor, auf einen von diesen gering Geachteten herabzusehen! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel haben jederzeit Zugang zu meinem Vater im Himmel." Es ist schon spannend, wie Jesus spricht. Da muss man schon genau hinhören: Er sagt nicht: Bleibt kindlich. Oder lebt wie einst als Kinder. Nein: Werdet wie die Kinder. Seht zu, dass auch ihr Großen, die ihr doch vermeintlich so klug zu sein  meint, immer wieder wie Kinder werdet. Und wer in der Kindertagesstätte ein und ausgeht, weiß, wie kreativ, unbeschwert, ehrlich und lebensfroh Kinder sein können. Kinder können tatsächlich in einen Baum klettern, der aus Fingerfarbe gemalt ist. Kinder können eine Badewanne in einen Ozean verwandeln – und das Badezimmer mit. Jesus hat schon recht: Es sollte gar nicht so sehr in unserem Bemühen um die Kinder darum gehen, sie schon von Anfang an groß zu machen und fit für die Welt der Großen. Das kommt früh genug. Es geht nicht nur darum, Kinder groß zu machen, damit sie wie wir Großen sind, sondern Kinder sein und werden können. Wo sie Bäume malen können. "Werdet wie die Kinder“, sagt Jesus. Sich von den Wurzeln her begreifen. Vertrauen lernen und vor allem auch mal verrückte Ideen haben. Ich denke, es lohnt sich auf Jesus zu hören. Zu hören, dass es einen Gott gibt, der uns hochwirft, auffängt, fliegen lässt und vor allem dann mag und versteht, wenn wir wie Kinder sind und werden. In diesem Sinne. Werdet wie die Kinder… Dann könntet Ihr auch einen Ozean im Badezimmer haben, und noch viel mehr.

 

Pastor Lars Olaf Aue

Liebe Gemeinde...

"Jeder wahre Christ, ob lebend oder tot, hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche; Gott gewährt ihm auch dies ohne Ablassbriefe“.


So lautet eine der 95 Thesen, die 37., um genau zu sein.
Vor 499 Jahren hat Martin Luther die berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen und damit eine der größten Lawinen der Geschichte losgetreten: die Reformation. Nächstes Jahr feiern wir dieses Ereignis zum 500. Mal! Der Kern seiner Botschaft: "Gnade sei mit euch" – formuliert in unzähligen Schriften, angefangen mit den 95 Thesen.

Weiterlesen: Liebe Gemeinde...

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